Server erklärt für Anfänger

Linux

Ein Server was ist das?

Bei Servern handelt es sich um Geräte, die mit einem PC verglichen werden können.
Festplatten, Prozessoren, Lüfter und weitere Module berechnen hier Informationen.
Server sind mit dem Internet verbunden und dienen zum Beispiel als Heim für Webseiten.
Wenn Sie eine URL aufrufen, werden Ihnen also Daten angezeigt, die vielleicht auf einer Festplatte eines Servers in den USA liegen.
Da Webseiten theoretisch immer abgefragt werden können, laufen Server 24 Stunden täglich.

Was für Server gibt es?

Dedicated oder Dezidierter Server:
Diese Art der Server wird teilweise unterschiedliche bezeichnet.
Wie die Überschrift schon vermuten lässt gibt es hierfür die Bezeichnung Dedicated (English) oder Dezidierter Server (Deutsch).
Generell ist das wesentliche daran, dass es sich um einen physikalischen Server (wie Ihr PC Zuhause) handelt,
der vom Providerbereitgestellt wird.

Was ist ein Managed Server?

Ein Managed Server ist im Grunde ein normaler Server, der aber vom manche Hosting Unternehmen gegen Extra Bezahlung betreut wird und nicht von einem selbst.

Bei einem normalen Dedizierte Server muss man sich um alles selbst kümmern, also die Einstellungen vornehmen, Server-Module installieren, Updates durchführen usw..
Das ist nicht nur viel Arbeit, sondern man benötigt zudem noch ein gutes Fachwissen, um keine Sicherheitslücken oder andere Probleme hervorzurufen.

Dagegen werden alle Pflege- und Betreuungsarbeiten beim Managed Server vom Hoster selbst übernommen, so dass man sich darum nicht kümmern muss.

Was kostet ein Managed Server?

Diese tolle Kombination bezahlt man, im wahrsten Sinne des Wortes, mit dem Preis. Während ein Dedizierte Server ab 30-40 Euro pro Monat kostet, fangen viele Managed Server Angebote bei knapp 100 Euro pro Monat an.

Das liegt einfach daran, dass beim Hoster natürlich Arbeitsaufwand für die Pflege und Betreuung der Managed Server anfällt, jedenfalls mehr als bei den Unmanaged Servern.

Bei stärkeren Managed Servern können auch 200 oder viel mehr Euro im Monat anfallen, aber natürlich wären auch Dedizierte Server mit höherer Leistung teurer.

Virtual Server

Der vServer ist sozusagen der kleine Bruder von einem Root-Server, der ein eigener Server mit einer eigenen Hardware ist.
Aus einem Root-Server können mehrere vServer gemacht werden.
Jeder vServer ist ein Teil der Hardware.
Von den vServern besitzt jeder ein eigenes Betriebssystem, so dass Server Administratoren unabhängig voneinander auf den jeweiligen vServern arbeiten können.
Ein vServer kann alles was ein normaler Server auch kann.
Der Anwender kann alle gewünschten Programme auf dem vServer installieren und das System komplett konfigurieren.
Meistens sind die Programme die oft genutzt werden schon vorprogrammiert.
Das sind beispielsweise Webserver, Mail Server oder ein Programm für die Verwaltung der administrativen Rechte.
Die Anwender können ebenso wie bei einem normalen Server Benutzerkonten anlegen und Zugriffsrechte erteilen.
Dadurch ist es möglich Domains und E-Mail-Adressen getrennt zu verwalten.

Die zur Verfügung stehenden Ressourcen werden unter den laufenden vServern aufgeteilt Bei Bedarf wird einem aktiven vServer mehr Rechenzeit zugeteilt, als einem inaktiven vServer.
Allerdings kann die Summe der vServer nicht mehr Ressourcen nutzen, als der Root Server besitzt.
Wenn der Root Server zum Beispiel nur eine schwache CPU besitzt, sind die vServer entsprechend langsam und können nicht flüssig arbeiten.

vServer können genau wie reale Server als Server für standortunabhängigen Zugriff und das Webhosting verwendet werden.
Zudem hat der Kunde über den Rootzugriff die Möglichkeit auf seinem eigenen vServer Anwendungsprogramme zu installieren und diesen autark zu administrieren.
Mit einem virtuellen Server werden Kosten für leistungsstarke Hardware gespart.

 

Shared Hosting

Bei Shared Hosting Paketen teilt man sich ebenfalls einen Server mit anderen Kunden, jedoch findet hier keine Virtualisierung statt,
d.h. alle Programme und Skripte der Kunden auf einem Server laufen auf dem selben Betriebssystem.

Vorteile

  • Sehr günstig

Nachteile

  • Vergleichsweise geringe Server-Leistung / Performanz: oftmals teilen sich einige hundert
    oder im schlimmsten Fall einige tausend Kunden einen einzigen Server
  • Wenig Konfigurationsmöglichkeiten
  • Wenn ein anderer Kunde den Server stark beansprucht, sinkt die eigene Leistung
  • Keine eigene IP: Wenn ein anderer Kunde z.B. illegale Aktivitäten betreibt, wird die eigene Webseite
    durch die Suchmaschinen und Co. schlechter bewertet

 

Shared Hosting Paket oder doch ein Server mieten?

Möchte man eine Webseite oder einen Blog betreiben, steht man an Anfang vor der Qual der Wahl:
ist für mein Projekt ein günstiges Shared Hosting Paket ausreichend oder sollte ich doch besser einen Server mieten?
Und wenn ja, welche Art von Server?
Dies hängt natürlich sehr stark von der Art der Webseite und der Anzahl der Nutzer, die darauf zugreifen, ab.
Achten Sie am beste drauf um kürze Vertragslaufzeiten zu wählen, sollte es doch nicht ganz passen können Sie noch schnell Wechseln.

 

Linux oder Windows Server verwenden?

bei Shared Hosting ist ein Betriessystem meist vorgegeben, bei Dedizierte und Virtuelle Servers müssen Sie sich für ein Betriebssystem entscheiden.

Windows oder Linux, das ist hier die Gretchen-Frage.
Beide Betriebssysteme haben sicherlich ihre Vorteile aber auch offensichtliche Nachteile die je nach Verwendung des PCs gegeneinander abgewogen werden müssen.
Linux wird Kostenlos angeboten, bei Windows kommt auf Serverpreis meist noch Lizenzkosten.
Bei etwas grösseren oder gar ganz grossen Unternehmen fallen natürlich auch die Lizenzgebühren ins Gewicht und stehen damit auch zur Diskussion. Somit ist die Frage nun Linux oder Windows nicht so pauschal zu beantworten.

Wie schon eingangs erwähnt spielt der Verwendungszweck eine entscheidende Rolle ob nun Linux oder doch besser Windows verwendet wird.
Keines dieser Betriebssysteme kann als schlecht beurteilt werden, beide haben Vor- und Nachteile, es muss von Fall zu Fall entschieden werden.

 

Was ist ein Rack-Server

Ein Rack-Server ist ein für den Server-Betrieb optimierter Computer. Installiert werden die einzelnen Server in einem speziellen Rahmengestell, dem Rack. Das Rack enthält mehrere Befestigungsschlitze, auch Rack Bay genannt, die dafür entwickelt wurden, eine Hardwareeinheit mit Schrauben an Ort und Stelle gesichert zu halten.

Als Maßeinheit gilt hierfür eine Höheneinheit (HE, aus dem Englischen auch Unit oder U genannt) mit 1,75 Zoll. Ein komplettes Server-Rack kommt standardmäßig auf 42 Höheneinheiten, wobei einzelne Server typischerweise ein oder zwei Höheneinheiten Platz beanspruchen.Im Gegensatz zu einem Tower-Server, der äußerlich einem normalen Desktop-PC ähnelt und auch alleine betriebsbereit ist, sind Rack-Server der horizontalen Anordnung im Server-Rack angepasst (und werden deshalb scherzhaft auch als „Pizza Box“ bezeichnet) und auf die zusätzliche Infrastruktur des Server-Racks und Data Centers angewiesen.

Hierzu zählen zum Beispiel Kühlung, Stromzufuhr oder auch Storage- und Netzwerkressourcen. Blade-Server stellen einen Spezialfall der Rack-Server dar und werden zwar ebenfalls im Server-Rack montiert, sind aber kompakter gebaut und benötigen daher weniger Höheneinheiten Platz.

Ein einzelnes Server-Rack enthält also typischerweise mehrere übereinander angebrachter Server- und Storage-Komponenten mit ein oder zwei Höheneinheiten Platzbedarf, während jedes Server-Rack zentral Stromversorgung und Netzwerkanbindung an die IT-Komponenten liefert. Durch die enorme Wärmeentwicklung des auf diese Weise gebündelten IT-Equipments kommen für Server-Racks spezielle Kühlpraktiken wie der Doppelboden oder Warm-/Kaltgang-Konfigurationen zum Einsatz.

 

Quelle: http://www.searchdatacenter.de/definition/Rack-Server
Quelle; http://www.techfacts.de/ratgeber/was-ist-ein-server

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