Plesk-Updates über die Kommandozeile (Linux)

Plesk

Wenn Sie ein Update von Plesk durchführen möchten, empfehlen wir bei Linux-Systemen, dies grundsätzlich per Kommandozeile durchzuführen.
Wie Sie dies machen können und was es zu beachten gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Plesk bietet ein Kommandozeilenprogramm namens “autoinstaller” an, mit dem Plesk-Updates und das nachträgliche Installieren einiger Komponenten einfach möglich sind.
Dieses Programm bietet die gleiche Funktionalität wie der Updater, den Sie innerhalb von Plesk finden, aber es zeigt auftretende Fehler an und läuft stabiler.
Mit den folgenden Schritten können Sie ein Update mit dem autoinstaller durchführen.

Bevor Sie mit dem Update beginnen, sollten Sie in jedem Fall ein Backup anlegen!

  1. Verbindung zum Server
    • Zunächst müssen Sie sich per SSH mit Ihrem Server verbinden.
  2. Überprüfung der Quellen
    • Prüfen Sie, ob in den Installationsquellen keine Plesk-Quellen existieren und löschen Sie diese bei Bedarf. Der autoinstaller fügt diese während des Updates wie benötigt hinzu. Das Betriebssystem sollten Sie dann auf Aktualität prüfen. Es ist sinnvoll, Plesk erst zu updaten, wenn der Rest des Systems aktuell ist.
  3. Ausführung des “autoinstallers”
    • Der autoinstaller wird mit folgendendem Befehl aufgerufen:
      /usr/local/psa/admin/bin/autoinstaller

       

      bzw. auf einem System ab Plesk 12.0.18 optional mittels:
      plesk installer

       

      Nach dem Aufruf des Programms erscheint ein Begrüßungstext mit einigen Hinweisen. Drücken Sie ENTER, um zur nächsten Seite zu gelangen. Bestätigen Sie auch die zweite und dritte Seite durch ENTER.
      Schließlich sind Sie auf der Seite, auf der Sie die jetzt installierte und die verfügbaren Plesk-Versionen angezeigt bekommen:
  4. Auswahl der richtigen Pakete
    • Wählen Sie nun die zu installierende Plesk-Version aus, indem Sie die Zahl eingeben, die vor der Version steht und mit ENTER bestätigen. Drücken Sie nun nochmals ENTER und bestätigen eventuelle Nachfragen. Es folgen noch zwei Hinweismeldungen, die Sie ebenfalls mit ENTER bestätigen können.
      Danach beginnt der autoinstaller mit der Installation des Updates.
      Sollten Sie Probleme bei einem der genannten Schritte haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Reichen Sie uns dazu einen Systems-Management-Auftrag ein. (LINK)
  5. Bekannte Probleme beim Update
    • – Beim Update erscheint ein Warnung bezüglich der Aktualisierung der Plesk-Lizenz
      Die Plesk-Lizenz wird beim Update in aller Regel automatisch aktualisiert. Sie können die Warnung daher ignorieren und müssten diese mit “Yes” beantworten. Dabei müssen Sie “Yes” ausschreiben, “y” oder “Y” funktionieren nicht. Sollte es nach dem Update dennoch Probleme mit der Lizenz geben, melden Sie sich kurz im Rahmen eines Systems-Management-Auftrags bei uns.
      – Beim Update erscheint eine Ressourcenwarnung:
      Es kommt vor, dass ein Fehler dieser Art angezeigt wird:

      WARNING: Virtuozzo Container limit “tcpsndbuf” was exceeded 12345 times.
      WARNING: Limits set by Parallels Virtuozzo Container are exceeded. Please, check kb.odin.com/en/112522 for more details.
      Leider zeigt der Installer generell eine Warnung an, wenn irgendeine Ressource einmal am Limit war, unabhängig davon ob dies immer noch der Fall ist oder ob die Ressource überhaupt für ein Update relevant ist. Sie können das Update in aller Regel ohne Probleme fortsetzen, wenn Sie keine Anzeichen auf eine akute, ungewöhnlich hohe Last zum Zeitpunkt des Updates haben.
      Quelle:  https://www.hosteurope.de/faq/server/plesk/plesk-updates-linux/
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